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Offenes Herz e.V.
passion for compassion

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UNSERE MISSION

FÜR DIEJENIGEN DASEIN,

DIE LEIDEN 

Wir wollen eine Antwort auf das große Leiden derer geben, die am meisten unter menschenunwürdigen Bedingungen leiden. Regelmäßig besuchen wir Altenheime und Krankenhäuser. Dort begegnen wir den Menschen, die besonders leiden. Gleichzeitig sind wir in unserer Nachbarschaft aufmerksam und präsent. Weil wir unser Leben mit den Menschen vor Ort teilen, kann unser Zuhause für viele zu einem Zufluchtsort werden.

„Mein Leben ist voller Einsamkeit, aber jedes Mal, wenn ich euch treffe, kommt Licht in mein Leben.

Ich vergesse nie unsere erste Begegnung, und ich bin froh und dankbar, dass es dabei nicht geblieben ist, sondern dass ich immer wieder bei euch sein darf.“

​Anita (71 Jahre, Rentnerin)

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Jene begleiten, die Einsam sind

Durch ihre selbstlose Freundschaft möchten die Freiwilligen den ärmsten Mitgliedern der Gesellschaft ihre Würde zurückgeben. Menschen, die alt, krank, verlassen oder einsam sind und am Rande der Gesellschaft stehen. An vielen Einsatzorten ermöglicht diese Freundschaft den Freiwilligen eine Brücke zu sein – eine Verbindung zwischen der Straße, den Familien und den bestehenden lokalen Einrichtungen (Krankenhäuser, Schulen, öffentliche Anlaufstellen …).

Das Leben hier ist sehr einfach, geprägt von großer Armut und gleichzeitig von einer immensen Lebensfreude, wahrer Wertschätzung des Geschenks des Lebens und immerwährender Hoffnung im Glauben. [...] Wir sind als offenes Haus präsent für die Menschen in unserer Nachbarschaft, teilen das Leben mit ihnen, bieten unser offenes Ohr und teilen unsere Freundschaft. Wir besuchen Familien in verschiedenen Slums, spielen, lesen und kochen mit den Kindern, beten gemeinsam, begleiten Kranke zu kostenfreien Ärzten. Auch besuchen wir Inhaftierte in verschiedenen Gefängnissen, einige sind schon so lange dort, dass sie keinerlei andere Besuche mehr bekommen.

Jeanne (ehemalige Freiwillige auf den Philippinen)

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DIE KLEINEN WERTSCHÄTZEN

Die Freiwilligenhäuser sind ein Ort der Begegnung und der Freundschaft, wo die Menschen zu Besuch kommen, Trost und ein offenes Ohr finden. Besonders gegenüber den Kindern üben sich die Freiwilligen in einem Blick voller Wertschätzung und Respekt, um ihnen ihre Kostbarkeit zu offenbaren. Kinder, die ohne Eltern aufwachsen, die physische oder psychische Gewalt erleiden.

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„Ich finde es so erstaunlich, beeindruckend und schön, wie tiefgreifend die Präsenz das Leben eines Menschen wandeln kann. Es ist ein stiller und verborgener Weg, die Welt zu verändern, aber gleichzeitig der nachhaltigste und vielleicht auch der notwendigste. Ich habe diesen Weg der Unscheinbarkeit in der letzten Zeit sehr zu lieben gelernt, weil ich die Früchte davon tagtäglich sehen darf. So ein Geschenk!

Clara (Freiwillige in Griechenland)

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EIN EINFACHES LEBEN TEILEN

In den Armenvierteln lernen die Freiwilligen, die Realität aus einer neuen Perspektive zu betrachten und die Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen. Sie wollen in das Leben der Nachbarschaft eintauchen und führen ein einfaches Leben inmitten der am stärksten Ausgegrenzten. Sie begegnen ihnen auf Augenhöhe, erlernen ihre Sprache, Lebensweise und Kultur. Diese menschliche Erfahrung, die allen sozialen, wirtschaftlichen, künstlerischen und politischen Aktivitäten Sinn verleiht, möchte Offenes Herz teilen und fördern.

„Zu meinem Abschied kochte Elisabeth uns ein Abschiedsessen. Während wir aßen fragte sie mich, ob ich erreicht hätte, was ich mir für diese Zeit erhofft habe. Ich antwortete, ich hätte so viel mehr als das geschenkt bekommen - zum Beispiel hatte sie mir ihr Vertrauen und ihre Freundschaft geschenkt. Ich kannte sie ja kaum, als ihr Sohn verstarb, und dennoch durfte ich ihr in dieser Zeit nahe sein, ohne dass ich etwas dafür getan hätte. -  Das sollte mich eigentlich nicht überraschen (und trotzdem ist es für mich ein Wunder), denn darin liegt eigentlich das Wesentliche von dem, was wir tun – oder besser gesagt, von dem, was wir nicht tun, wir führen keine großen Projekte durch und verfolgen keine messbaren Ziele. Wir haben unsere Freunde einfach total gern. Und aus dieser Liebe heraus entsteht alles Weitere: Dass sie uns in ihr Leben lassen, und dass wir bei ihnen sind und bei ihnen bleiben, egal, wie groß das Leid ist. Sonst tun wir - nichts. Elisabeth antwortete daraufhin ernst: “Du sagst, du tust nichts…Ich sage dir, und zwar im Namen von allen Menschen auf der ganzen Welt, denen ihr nahe seid: Euer Nichts, das ist sehr, sehr viel für uns.”

Clara (Freiwillige in Griechenland)

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